Kompetenzschlagwort wie „Teamfähigkeit“ oder „Kommunikationsstärke“ reichen nicht aus, um klar zu beschreiben, was der Rolleninhaber mitbringen muss; oft sind es immer die gleichen Begriffe.
Kompetenzen brauchen eine klare Beschreibung des erwarteten Verhaltens; dazu beschreiben Sie pro Kompetenz einige Verhaltensanker. Eine gute Methode, um Kompetenzen mit Verhaltensanker zu definieren, ist das Critical Incident Interview. Zum Kennenlernen der Methodik biete ich Ihnen ein kurzes Online-Seminar an.
In eine Rollenbeschreibung gehören nicht viele Kompetenzen, sondern genau die Kompetenzen, die für den Erfolg in der Rolle entscheidend sind. Damit liegt die Kunst in der Reduktion. Selbst komplexe Rollen wie die von Geschäftsführern und Vorständen sind mit maximal zwölf Kompetenzen beschreibbar, Expertenrollen häufig mit maximal neun Kompetenzen.
Gute Rollenbeschreibungen beschreiben Kompetenzen nicht nur mit Schlagworten, sondern machen erwartetes Verhalten konkret. Wie das gelingt und welche Methode sich dafür eignet, zeige ich ausführlich in der Langversion der Rollenbeschreibung.
Eine Rolle beschreibt die Anforderungen an eine Stelle. Eine Stelle ist in der Organisation verankert, oft im Organigramm sichtbar. Mehrere Stellen können die gleiche Rollenbeschreibung erfordern, z. B. verschiedene Sachbearbeiter, KfZ-Mechatroniker, Controller oder Recruiter.